Primitivität

gewisse momente der primitivität muss man auch mal zulassen können. aber halt nur im kontext einer umfassenden zivilisiertheit. im schnitt aber ist wahr: es ist nicht auszuhalten.

was mich besonders betrübt (naja, was heisst schon betrübt, eher desillusioniert), ist nicht einmal die primitivität (d.h. der aktuelle zustand eines menschen), sondern die abgestumpftheit, das desinteresse, das die meisten menschen schon wenige zeit nach ihrer geburt entwickeln. das hat natürlich auch greifbare gründe: fehlende intelligenz (hirnverarbeitungskapazität) bei den einen, eine auf effizienz getrimmte intelligenz bei den anderen.

was solls. ein guter freund hatte mit anfang 20 eine der wichtigen erkenntnisse: “weisst du, es gibt leute, mit denen hänge ich ab, weil ich sie cool finde und sie mich auch; ich bin grundsätzlich freundlich zu allen; wenn jemand mich ein arschloch findet, dann muss ich mich nicht um ihn bemühen, dann gehen wir uns einfach aus dem weg, das ist das beste.”

das ist wichtig, denn einerseits wird offenheit und toleranz markiert und andererseits werden diejenigen negativen einflüsse minimiert, die mir aktiv schaden wollen.

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