Litwinenko

Der russische Ex-Agent Litwinenko ist an den Folgen seiner Vergiftung gestorben und hat vor seinem Tod den russischen Geheimdienst für die Tat verantwortlich gemacht. Dieser hat den Vorwurf scharf zurückgewiesen. «Litwinenko ist nicht die Art Person, für die wir bilaterale Beziehungen aufs Spiel setzen würden», zitierte die russische Interfax am Mittwoch einen Geheimdienstsprecher. Na, das sagt doch schon genug aus, wenn man so eine Presseerklärung abgibt, oder nicht? KGB forever!

Litvinenko

Aber Russland hat sich unter Putin nicht nur auf Geheimdienstebene alter Untugenden entsonnen: Auch in den nun anlaufenden Verhandlungen mit der EU wird das Neuzarenreich wohl die Sicherheit seiner Energielieferungen im Subtext unterbringen. Dass ausgerechnet Ungarn der Abhängigkeit Europas von russischem Erdgas mit einem bilateralen Abkommen mit Gazprom, das EU-Interessen entgegenwirkt, Vorschub leistet, ist betrüblich. Siehe diesen ungarischsprachigen Artikel.

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