Stadtland Schweiz

Das Buch “Stadtland Schweiz” steht am Anfang einer wirtschaftlich-siedlungspolitischen Debatte um die zukünftige Gestalt der bewohnten Schweiz.

Stadtland Schweiz

Der schöne Begriff Siedlungsverdichtung ziert die Hauptdebatte. Die Grundidee der Verfasser ist es, die schon in Gang gekommene langsame Entleerung der hintersten Alpentäler zu radikalisieren und einen Raum, vorzugsweise im Mittelland (die Vision “Matter-City” einer Berg-Metropole darf getrost als provokante Fantasie abgetan werden), als Schweizer Siedlungszentrum zu definieren, der in der Folge massiv verdichtet, also in die Vertikale verlegt wird. Zürich wird da genannt sowie der Raum Olten als mobilitäts-geographisches Zentrum der Schweiz. Dies soll einerseits die schleichende Verstädterung des Mittellandes, die Verschandelung der kleinen Dörfer durch Zukleistern ihrer Hänge mit Reihenhaussiedlungen verhindern und andererseits die Alpen als Naturlandschaft betonen. Natürlich löste das vor drei Jahren eine breite Diskussion aus. Inzwischen ist eine Neuauflage erschienen, die neu eine Studie über die Drei-Länder-Region Bodensee als Lebensraum enthält. Mehr Info bei Avenir Suisse, dem Not-so-68er-any-longer-Think-Tank von Fritzli Held.

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